Das Marktpotenzial der Generation 50 plus in Deutschland als Anforderung an die zukünftige Kommunikationspolitik
Die Bedeutung der Best Ager für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ist in der Literatur vielfach beschrieben worden. Wenige Veröffentlichungen gibt es hingegen zu den Konsequenzen, die die Veralterung der Gesellschaft für Medien und Werbung mit sich bringt.
Zu diesem Thema legt Deniz Kayacan ihre Abschlussarbeit im Fachbereich Marketing an der Fachhochschule für Wirtschaft, Berlin vor. Die Abhandlung von Frau Kayacan zeichnet sich aus durch eine umfassende wissenschaftliche Analyse und Bewertung verbunden mit starkem Praxis-Bezug.
Die Best Ager werden immer mehr von Marketing und Werbung als lohnende Zielgruppe entdeckt. Wer im Inland wachsen will, hat in der Zielgruppe 50plus hervorragende Möglichkeiten. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, über welche Medien und welche Themen man Best Ager am besten erreicht.
Die Bauer Media Akademie hat eine Vielzahl aktueller Studien zur Mediennutzung analysiert und die Ergebnisse in dieser Ausarbeitung zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen interessante Einblicke in die Lieblingsmedien der Best Ager.
„Homing“ – der Rückzug in die eigenen vier Wände und deren Ausgestaltung zur kommunikativen Wohlfühloase – gilt als einer DER Zukunftstrends. Immer mehr Menschen aller Altersklassen suchen im hektischen Alltagsgeschehen einen Ruhepol, den sie sich nach ihren persönlichen Vorstellungen gestalten können.
Das eigene Zuhause wird dabei immer mehr zum sozialen Mittelpunkt des Lebens. Man ist offen für Geselligkeit, lädt Freunde ein, spielt oder kocht mit ihnen. Die Entwicklung hin zum „Homing“ wird einerseits durch die steigende Beliebtheit zahlreicher Koch- und Wohn-Doku-Soaps im TV sowie durch den Reichweitenanstieg von Wohn- und Gartenzeitschriften belegt.
Wohnen ist Lifestyle und auch Gärtnern und Heimwerken liegen weiter im Trend. Dies zeigt sich verstärkt auch in der Altersgruppe der Best Ager (50 – 64 Jahre).
Egal, ob sie noch voll im Berufsleben stehen oder nicht, bei den Best Agern – der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen – besteht ein großer Bedarf an Informationen über Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.
Unabhängig von der aktuellen Finanzkrise, bleiben Finanzdienstleister für die Best Ager von Bedeutung. Die Zielgruppe ist überdurchschnittlich qualitäts- und markenbewusst und gern bereit, im Finanzbereich, in Versicherungen und die Altervorsorge aktiv zu investieren. Damit bildet sie ein wichtiges Potenzial und agiert gleichzeitig als Multiplikator: In allen Bereichen finden sich überdurchschnittlich viele Ratgeber.
Der vorliegende Branchenreport Finanzen beschreibt und analysiert auf Basis verschiedener Markt-Media-Studien die Best Ager und ihren Bedarf und Umgang mit Geldanlagen und Versicherungen.
Daten und Analysen zur Zielgruppe der 50 - 64-Jährigen
Die "Best Ager" sind die Zielgruppe der Zukunft – zunehmend auch aus der Sicht der Medienentscheider.
Tatsächlich sprechen viele Fakten für diese Einschätzung:
Das Potenzial der „Best Ager“ wächst, sie verfügen über Kaufkraft und – und dies ist entscheidend – sie sind nicht mehr die leidgeprüfte, sparsame Nachkriegsgeneration, sondern erlebnisorientiert, für Neues aufgeschlossen und im Herzen jung geblieben.
Markt-Mediastudien wie die VerbraucherAnalyse, die Allensbacher Werbeträgeranalyse oder die Typologie der Wünsche bieten für diese Analyse dieser Phänomene optimale Analyse-Möglichkeiten durch hohe Befragtenzahl und Konstanz im Fragenprogramm. Die interessantesten Ergebnisse stellen wir Ihnen hiermit vor.
Werbewirkung ist eines der wichtigsten und interessantesten Themen unserer Zeit. Die Erforschung der Wirkung von Werbung ist gleichzeitig eine hochkomplexe Aufgabe, da viele, teils miteinander verbundene Faktoren die Wirkung von Werbung steuern.
Die langjährige Beschäftigung mit Werbewirkungsforschung führt zu dem Ergebnis, dass es nur wenige generalisierende Erkenntnisse zur Werbewirkung gibt; jede Kampagne gehorcht individuellen Gesetzesmäßigkeiten. Aber: Je mehr einzelne Kampagnenbeispiele zur Verfügung stehen, desto mehr lassen sich doch gewisse Zusammenhänge zur Wirkung von Werbung ableiten.
Mit dieser Zielsetzung stellen wir mit dem Band 3 der Schriftenreihe der Bauer Media Akademie eine „digitale Plattform“ für Fallbeispiele zur Werbewirkung zur Verfügung. Diese Plattform ist für alle interessierten Werbetreibenden und Agenturen offen.
In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf die Dokumentation des VDZ und des FIPP mit Fallstudien zur Werbewirkung hin (www.pz-online.de).